Wenn Ihr Unterbewusstsein Nein sagt

 

Falls Ihr Unterbewusstsein Einwände gegen Ihr Hypnoseziel hat, gehen Sie bitte folgendermaßen vor:

 

Bringen Sie Ihre Arme wieder in die Ausgangsposition zurück und fragen Sie dann:
„Liebes Unterbewusstsein,
bist du damit einverstanden,
dass wir die Gründe für deinen Widerspruch selbst bearbeiten?
Wenn du damit einverstanden bist, dann bewege die Hände aufeinander zu.
Wenn wir die Gründe nicht selbst bearbeiten sollen und stattdessen Hilfe von außen benötigen, dann bewege die Hände auseinander.“

 

Sollten Ihre Hände auseinandergehen, dann wird es Zeit, diese Sitzung zu beenden. Zählen Sie sich wie gewohnt von 20 bis 1 aus der Hypnose heraus. Sie sollten sich an einen Hypnotherapeuten wenden, der Ihnen weiterhilft. Im Buch finden Sie Anregungen zur Suche nach einem geeigneten Spezialisten in dem Kapitel „Wo Sie Hilfe finden, falls Ihr Unterbewusstsein Unterstützung von außen wünscht“.

 

Wenn sich Ihre Hände zum Ja aufeinander zubewegen, bedanken Sie sich im Geiste bei Ihrem Unterbewusstsein und sagen Sie ihm:
„Liebes Unterbewusstsein,
hebe bitte beide Arme vor die Brust und lasse dabei die Handflächen nach unten zeigen.“
Warten Sie dann, bis Ihre Arme in der beschriebenen Art vor Ihrem Brustkorb schweben.
„In einem Augenblick, aber noch nicht jetzt, wirst du alle Gründe durchgehen, welche uns daran hindern, __________________________________________ zu erlernen.
Während du was tust, wird einer der beiden Arme in seinem eigenen Tempo nach unten sinken.
Er wird erst dann auf dem Oberschenkel oder auf dem Schoß ankommen, wenn du alle Gründe durchgegangen bist.
Beginne damit jetzt.“

 

Warten Sie, bis der Arm, den Ihr Unterbewusstsein ausgewählt hat, vollständig nach unten gesunken ist und Ihnen damit anzeigt, dass die Innenschau abgeschlossen ist. Bedanken Sie sich bei Ihrem Unterbewusstsein und fahren Sie fort:
„Liebes Unterbewusstsein,
nun kannst du alle Möglichkeiten durchgehen, um diese Gründe zu unserem eigenen Wohl optimal aufzulösen.
Nutze danach die optimalen Möglichkeiten, um die Gründe zu unserem eigenen Wohle optimal aufzulösen.
Während du das tust, lasse den anderen Arm in seinem eigenen Tempo nach unten sinken und ihn erst dann auf dem Oberschenkel oder dem Schoß ankommen, wenn du die Gründe in dem Maße, wie es dir jetzt möglich ist, optimal aufgelöst hast.“

 


 

Warten Sie, bis der Arm vollständig nach unten gesunken ist, und bedanken sich dann bei Ihrem Unterbewusstsein. Lassen Sie es dann wieder beide Hände mit den Handflächen zueinander vor Ihrer Brust schweben und fragen Sie es:
„Liebes Unterbewusstsein,
hast du die Gründe vollständig aufgelöst?
Wenn ja, dann bewege die Hände aufeinander zu.
Wenn nein, dann bewege die Hände auseinander.“

 

Wenn Ihr Unterbewusstsein mit Ja geantwortet hat, bedanken Sie sich bei ihm und fahren Sie mit der Hypnoseanleitung des Kapitels fort, in dem Ihr Unterbewusstsein Einwände gegen das Hypnoseziel geäußert hatte.

 

Falls Ihr Unterbewusstsein die Gründe noch nicht vollständig auflösen konnte, bedanken Sie sich ebenfalls bei ihm und machen Sie hier weiter.

 

Wie Sie die Gründe hinter den Gründen auflösen

 

Sagen Sie Ihrem Unterbewusstsein:
„Liebes Unterbewusstsein,
hebe bitte beide Arme vor die Brust und lasse dabei die Handflächen nach unten zeigen.“
Warten Sie dann, bis Ihre Arme vor Ihrem Brustkorb schweben.
„Es gibt Gründe für die nicht vollständige Auflösung gerade eben. Diese neuen Gründe werden wir jetzt bearbeiten.
In einem Augenblick, aber noch nicht jetzt, wirst du alle Gründe für die nicht vollständige Auflösung durchgehen.
Während du was tust, wird einer der beiden Arme in seinem eigenen Tempo nach unten sinken.
Er wird erst dann auf dem Oberschenkel oder auf dem Schoß ankommen, wenn du alle Ursachen durchgegangen bist.
Beginne damit jetzt.“

 

Warten Sie, bis der Arm, den Ihr Unterbewusstsein ausgewählt hat, vollständig nach unten gesunken ist und Ihnen damit anzeigt, dass die Innenschau abgeschlossen ist. Bedanken Sie sich bei Ihrem Unterbewusstsein und fahren Sie fort:
„Liebes Unterbewusstsein,
nun kannst du alle Möglichkeiten durchgehen, um die gerade durchgegangenen Gründe zu unserem eigenen Wohle optimal aufzulösen.
Nutze danach die optimalen Möglichkeiten, um diese Gründe zu unserem eigenen Wohle optimal aufzulösen.
Während du das tust, lasse den anderen Arm in seinem eigenen Tempo nach unten sinken und ihn erst dann auf dem Oberschenkel oder dem Schoß ankommen, wenn du die neuen Gründe so gut aufgelöst hast, wie es dir jetzt möglich ist.“

 


 

Warten Sie, bis der Arm vollständig nach unten gesunken ist und bedanken sich dann bei Ihrem Unterbewusstsein. Lassen Sie es dann wieder beide Hände mit den Handflächen zueinander vor Ihrer Brust schweben und fragen Sie es:
„Liebes Unterbewusstsein,
hast du die Gründe vollständig aufgelöst?
Wenn ja, dann bewege die Hände aufeinander zu.
Wenn nein, dann bewege die Hände auseinander.“

 

Wenn Ihr Unterbewusstsein mit Ja geantwortet hat, bedanken Sie sich bei ihm und fahren Sie mit der Hypnoseanleitung des Kapitels fort, in dem Ihr Unterbewusstsein Einwände gegen das Hypnoseziel geäußert hatte.

 

Wenn Ihr Unterbewusstsein Nein geantwortet hat, bedanken Sie sich ebenfalls. Wiederholen Sie den Ablauf, den Sie gerade durchgegangen sind mit den neuen Gründen. Verwenden Sie dafür den gleichen Text ab der Überschrift „Wie Sie die Gründe hinter den Gründen auflösen“ auf Seite 2 dieses Extra-Hypnosetextes. Wenn nötig, können Sie das Vorgehen ab der Überschrift „Wie Sie die Gründe hinter den Gründen auflösen“ mehrfach wiederholen.

 

Beachten Sie dabei bitte:

 

Es kommt vor, dass die Auflösung der Gründe für eine Hypnosesitzung alleine zu aufwendig wird. Sie merken das daran, dass Sie sich in der Hypnose erschöpft fühlen.

 

Auch wenn Sie sich nicht erschöpft fühlen, sollten Sie Ihre Sitzung nicht über ungefähr 50 Minuten bis eine Stunde ausdehnen. Denken Sie daran, Ihr Unterbewusstsein muss sich an die neue Arbeit erst gewöhnen.

 

Ob Sie sich nun erschöpft fühlen oder sich die Sitzungszeit ihrem Ende zuneigt, beenden Sie die Sitzung, indem Sie sich von 20 nach 1 aus der Hypnose herauszählen.

 

Wie Sie die Arbeit an den Gründen in einer weiteren Sitzung fortsetzen, beschreibt der Text ab der nächsten Seite (Seite 4).


 

Fortsetzung der Arbeit an den Gründen in einer weiteren Sitzung

 

Gehen Sie wieder wie gewohnt in Hypnose und beginnen mit
„Liebes Unterbewusstsein,
hebe bitte beide Arme vor die Brust und lasse dabei die Handflächen nach unten zeigen.“
Warten Sie dann, bis Ihre Arme vor Ihrem Brustkorb schweben.
„In einem Augenblick, aber noch nicht jetzt, wirst du alle verbleibenden Gründe, welche uns daran hindern, __________________________________________  zu erlernen, durchgehen.
Während du was tust, wird einer der beiden Arme in seinem eigenen Tempo nach unten sinken.
Er wird erst dann auf dem Oberschenkel oder auf dem Schoß ankommen, wenn du alle Gründe durchgegangen bist.
Beginne damit jetzt.“

 

Warten Sie, bis der Arm, den Ihr Unterbewusstsein ausgewählt hat, vollständig nach unten gesunken ist und Ihnen damit anzeigt, dass die Innenschau abgeschlossen ist. Bedanken Sie sich bei Ihrem Unterbewusstsein und fahren Sie fort:
„Liebes Unterbewusstsein,
nun kannst du alle Möglichkeiten durchgehen, um diese verbleibenden Gründe zu unserem Wohle optimal aufzulösen. Nutze danach die optimalen Möglichkeiten, um die Gründe zu unserem Wohle optimal aufzulösen.
Während du das tust, lasse den anderen Arm in seinem eigenen Tempo nach unten sinken und ihn erst dann auf dem Oberschenkel oder dem Schoß ankommen, wenn du die Gründe in dem Maße, wie es dir jetzt möglich ist, optimal aufgelöst hast.“

 

Warten Sie, bis der Arm vollständig nach unten gesunken ist, und bedanken sich dann bei Ihrem Unterbewusstsein. Lassen Sie es dann wieder beide Hände mit den Handflächen zueinander vor Ihrer Brust schweben und fragen Sie es:
„Liebes Unterbewusstsein,
hast du die Gründe vollständig aufgelöst?
Wenn ja, dann bewege die Hände aufeinander zu.
Wenn nein, dann bewege die Hände auseinander.“

 

Wenn Ihr Unterbewusstsein mit Ja geantwortet hat, bedanken Sie sich bei ihm und fahren Sie mit der Hypnoseanleitung des Kapitels fort, in dem Ihr Unterbewusstsein Einwände gegen das Hypnoseziel geäußert hatte.

 

Falls Ihr Unterbewusstsein die Gründe noch nicht vollständig auflösen konnte, bedanken Sie sich bei ihm und machen Sie weiter wie auf Seite 2 nach der Überschrift „Wie Sie die Gründe hinter den Gründen auflösen“ beschrieben.

 

Es ist zwar sehr unwahrscheinlich, dass Sie zwei oder mehr Sitzungen brauchen, um die Gründe aufzulösen, aber es kann passieren. Falls Ihnen die Auflösung der Ursachen mit Selbsthypnose zu lange dauert, können Sie sich natürlich jederzeit an einen geeigneten Hypnotherapeuten wenden, wie im Buch im Unterkapitel „Wo Sie Hilfe finden, falls Ihr Unterbewusstsein Unterstützung von außen wünscht“ beschrieben.